Wirf die Ängste beiseite – vertraue auf Gott!

Опубликовано в Unser Rabbi Spricht

duhanie tonkoy tishinu

Wenn wir 1. Könige 19:1-11 lesen, können wir die Reaktion des Propheten Elia auf folgendes Ereignis aufspüren. Elia gewann den entscheidenden Sieg über das Heer der falschen Propheten. Er war auf der Höhe des Ruhmes und der Macht, und er war am Höhepunkt seines Dienstes. Und genau in diesem Moment sendet Isebel (ein Symbol des Übels in der Geschichte Israels und die Tochter des phönizischen Götzendienerkönigs) ihren Boten zu ihm mit der Drohung ihn umzubringen.

Der größte Prophet hatte ebenso Schwächen wie alle. Er war „ein menschliches Wesen wie wir“. Er war getäuscht und wurde verängstigt. Kränkung und Enttäuschung kontrollierten ihn. Er floh in die Wüste und begann zu Gott über seinen eigenen Tod zu beten. Aber durch das Wegrennen, entfernte er sich vom Platz seiner Berufung, wo er hätte Frucht bringen können. Aber ungeachtet der Flucht, stärkte ihn Gott übernatürlich. Isebel konnte nicht ihren Plan verwirklichen, weil sie weder die Kraft noch die Macht hatte. Letztendlich konnte sie Elia nur einschüchtern.

Gott verließ Elia nicht und schützte ihn jede Minute. Eine besondere Handlung der Liebe Gottes zeigte sich „im Atem der feinen Stille“ als sie sich auf dem Berg Horeb begegneten. Der Herr zeigte das Seine Liebe größer und stärker als Feuer und Erdbeben ist; daß Er siegreich ist über jegliche Ängste, Kränkungen und Enttäuschungen mit der Kraft Seiner Liebe. Das war die Glaubensprüfung des Propheten, und Elia ist durch sie durchgegangen. Er hat erkannt das er ein gewöhnlicher Mensch ist und hat sich vor Gott gedemütigt. Dann sprach Gott von Seinem Herzen zu Elias Herzen, und diese Liebe blieb mit ihm.

Noch einen besonderen Beweis der Liebe Gottes gibt es in der Geschichte des Propheten Jona (Jona 1:4; Jakobus 5:17). Der Herr möchte Seine Liebe erkannt wissen sogar bei denen die Ihn nicht annehmen, bei denen deren Herzen verbittert sind. Er hat Jona beauftragt, die Einwohner Ninives darüber zu warnen, welches Unheil sie für ihre Sünden erwartet. Aber auch, wie Elia, floh Jona vor Gott und vor Seinem Willen. Aber später gehorchte er Gott, wandte sich zu den Einwohnern Ninives und warnte sie darüber, dass in 40 Tagen Ninive zerstört werden würde. Zum Erstaunen des Propheten haben die Assyrer, die den Juden viele Geißeln gebracht haben, Buße getan. Gott hat Ninive verschont, und die Erzählung Jonas wurde einer der gewaltigsten in der Geschichte.

Ebenso, wie Elia und Jona, können wir in Situationen verschreckt sein und vergessenen, daß Gott mit uns ist. Unser Fleisch glaubt natürlicherweise an Böses und Furchtbares, und denkt, daß mit uns irgendwelche arge Dinge geschehen werden. Während es natürlich für unsere erneuerte Seele ist, kann es unnatürlich für unser Fleisch sein, in dem zu vertrauen was Gott uns zeigt. Wenn wir auf das Geschehen mit fleischlichen Augen schauen, werden die negativen Bilder, die uns der Teufel „malt“, realer werden als die Wirklichkeit.

Und wenn das geschieht, erscheint uns das Geschehen nicht als ein Beweis der Gottesliebe, und wir können uns darin wiederfinden, daß wir vor Gott und vor unserer Berufung wegrennen. Es gibt zwei Reaktionen auf die Versuche des Feindes uns einzuschüchtern:

  1. Weit weg zu rennen oder vor Angst zu erstarren und warten bis „es“ geschehen wird;
  2. Ängste und Zweifel wegzuwerfen und Gott zu vertrauen.

Freunde, wir wollen uns daran erinnern, daß wir Verantwortung für uns selbst haben. Und es ist sehr wichtig die richtige Haltung zu wählen – aufzuhören auf die Umständen zu schauen und uns in unseren Geist zu versenken, wo schon Gottes Sieg und Gottes Herrlichkeit existiert. Wir sind bloß gewöhnliche Kinder Gottes die Ihm dienen. Keiner unserer Erfolge garantiert, daß wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen werden. Und auch können wir aus unseren eigenen Kräften nichts erreichen und wir brauchen immer Seine Liebe, genau wie an dem Tag unserer Buße.

Gott weiß um unsere Schwächen. Die Liebe Gottes bleibt immer mit uns, wenn wir den Ängsten nachgegeben haben und der Feind uns eine Niederlage beigebracht hat; wenn wir den falschen Weg wählen, wenn wir den Blick vom liebenden Vater abwenden und vergessen, wie Er uns liebt. Aber Gott vergisst nicht, wie Er uns liebt. Gott zeigt uns, daß wir mit den Schwierigkeiten, den Problemen nicht selbst umgehen können, wenn wir die Hand des Vaters nicht ergreifen. Alles was Er uns in unseren Niederlagen lehrt, und alles was Er uns in unseren Siegen gibt, hat den Zweck, den wir dem Feind kühn in der Zukunft entgegentreten können.

Und wir können uns darüber freuen, daß Gott uns unsere Schwäche zeigt, daß Er uns prüft, uns freuen, daß Er uns in die Familie Gottes gebracht hat, in der wir mit Seiner Gnade bedeckt sind. Und wenn ihr eine Niederlage erlitten habt wegen der Angst krank zu werden, oder ihr habt der Angst in irgendeiner anderer Situation nachgegeben, seid nicht beschämt deswegen. Scheut euch nicht es euren geistlichen Leitern offen zu legen. Der absolute Schutz Gottes liegt in der Erfüllung Seines Willens und manifestiert sich an dem Platz den Er für uns bestimmt hat.

Wir müssen auch verstehen, daß die Liebe Gottes unseren Willen nicht unterjocht. Jeder Mensch, darunter auch der Gläubige, hat schon von Gott die Freiheit der Wahl. Und wir müssen diese Freiheit zusammen mit Gott benutzen und nicht gegensätzlich zu Ihm. Der Mensch sollte seinen Willen nicht gegen den Willen Gottes setzen, noch seine Berufung ignorieren in dem er dem Fleisch die höhere Priorität einräumt. Gott stoppt uns wiederholt mit Seiner Liebe, wenn wir auf dem falschen Weg gehen und warnt uns, nicht gegen Seinen Willen zu handeln. Aber lasst uns das nicht für garantiert nehmen. Das geht nicht für immer so weiter und an einem Punkt können die Konsequenzen unseres Ungehorsams nicht mehr rückgängig zu machen sein.

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