Boris Grisenko: Lohnarbeiter im Werk Gottes

Опубликовано в Unser Rabbi Spricht

26994921 1200843653383285 712167099 n

Niemand möchte, dass unser Rabbiner, Pastor oder Betreuer ein Lohnarbeiter bei Gott ist. Niemand möchte, dass der Pastor so eine Haltung zu seinem Dienst und den Menschen hat: "Ich mache nur das was von mir andere verlangen, Hauptsache ich bekomme keinen Ärger von Gott, die Leute mich nicht schief angucken und mein Gewissen still bleibt. Und dann ist gut. Was darüber passiert interessiert mich nicht." Nur leider viele Menschen in Gemeinden leben so. Sie haben eine Art "Lohnarbeiter" Haltung in Bezug auf andere Menschen, den Pastor und die Gemeinde.

Wir beschweren uns, wenn man uns sagt, wir sollen Gemeinde als geistliche Familie ansehen, und das was uns anvertraut wurde als unser eigener Dienst ansehen. Einige denken: "Ich komme am Sonntag oder Samstag zum Gottesdienst, gehe in einen Hauskreis, gebe den Zehnten! Was will man noch von mir?"

Aber das wollen nicht die Menschen von uns, das möchte der Herr!

Es ist wichtig den Dienst, den wir in der Gemeinde auferlegt bekommen haben (insbesondere den Dienst der Wiederherstellung des jüdischen Volkes, deren Wiederkehr in den Leib des Messias Jeschua und der Wiederherstellung der Fülle des Leibes Christi), als unseren eigenen anzusehen!

1. Eine Loharbeiter Haltung klingt wie folgend: "Ich arbeite, dafür bekomme ich eine Bezahlung oder Vergütung. Ich gehe regelmäßig in die Gemeinde, bringe meinen Zehnten. Dafür zahlt mir Gott mit meiner Errettung durch meinen Pastor oder Betreuer zurück. Er muss es doch tun, mit meiner Heilung, Versorgung, Lösung meiner Probleme, Gründung meiner Familie, einer guten Arbeitsstelle und so weiter. Freunde, denkt darüber nach! Ist meine Haltung eine Arts Lohnarbeiter Haltung? Versuche ich es bei Gott und meinem Gewissen abzutun mit dem Erfüllen einiger religiöser Pflichten?

2. Ein weiteres Beispiel der Lohnarbeiter Haltung im Dienst ist: "Ich diene in der Gemeinde, weil man mir gesagt hat, dass ich es tun sollte/müsste." Von mir aus hätte ich am liebsten gar keinen Dienst getan. Das ist ein Kraft- und Zeitaufwand. Ich hätte es am liebsten nicht getan, aber man hat mir gesagt, dass ohne das werde ich vielleicht meine Errettung nicht vollbringen können. Oder ohne den Dienst werde ich kein finanzielles Segen haben. Oder wer weiss, ob dann meinem Sohn/meinem Bruder, der drogensüchtig ist, nicht etwas Schlechtes widerfährt.

Das ist eine Beschreibung solcher Lohnarbeiter Haltung: "Ich brauche es, dass Gott mir für meine Dienste zurückzahlt. Deshalb tue ich es alles, aber dann nur das Nötigste. Nur damit ich meine Belohnung/Vergütung nicht verliere. Eine Vielzahl der Gläubigen glauben sie wären geistliche Helden dadurch. Und sie glauben sie haben Gott und Betreuer und Pastoren dazu verpflichtet denen schuldig zu sein. Man versteht eine einfache Wahrheit dabei nicht: in diesem Fall ist die Gemeinde keineswegs ihre geistliche Familie, sondern ein Ort des Lohnverdienens.

3. Eine interessante Besonderheit der Lohnarbeiter Gläubigen: sie reagieren sehr empfindlich, wie andere sie behandeln, welche Emotionen sie ihnen gegenüber zeigen.

Warum ist eine Person mit solch einer Haltung in ihrem Herzen so empfindlich wie andere Gemeindemitglieder sie behandeln?

Grund eins. Sie glaubt, sie hat genug dafür getan damit Gott und die Gemeinde (in erster Linie die Betreuer) ihr mit einer guten "Belohnung" zurückzahlen. Zunächst einmal mit einer bedingungslosen Liebe.

Grund zwei. Wegen so einer Haltung zu Gemeinde, zu den Menschen in dieser Gemeinde, zu Gott ist es sehr schwer für so einen Gläubigen andere zu lieben. Er versteht es in seinem Inneren warum er das tun muss. Was bekommt er dafür?

Diese Haltung blockiert in gewissermaßen Gottes Liebe zu uns und auch die Liebe, die wir anderen geben können, ist sehr begrenzt. Das geschieht, weil wir Gott als unseren Arbeitgeber ansehen, der uns geworben hat. Durch all das ist es für so einen Menschen sehr schwer das Rufen des Herrn zu begreifen, wo Er sagt: Liebt einander, stellt den anderen höher als dich selbst.

4. Eine weitere Besonderheit der Gläubigen mit einer Lohnarbeiter Haltung ist Misstrauen. Das hat damit zu tun, dass wir nicht an die echte, tiefe, bedingungslose Liebe glauben und empfinden sie auch selbst nicht. Misstrauen entsteht, weil der Mensch tut alles nur für eine Belohnung (zum teil auch für geistliche Belohnung). Und wenn ein anderer Mensch eine bedingungslose Liebe zeigt, denkt der Lohnarbeiter Gläubiger: "Hier stimmt etwas nicht! Was will der von mir? Ich kann es nicht verstehen warum er das tut. Er möchte mich ausnutzen." Andererseits, wenn eine liebevolle Haltung nicht gegeben ist, sind die Lohnarbeiter Gläubige beleidigt, weil sie davon überzeugt sind, dass sie es mit ihrem Dienst verdient haben.

5. Noch eine Besonderheit ist der Kampf um die Gerechtigkeit.

Die Lohnarbeiter sind immer sehr über die Ungerechtigkeit empört, insbesondere wenn es um sie geht. Es gibt einen Spruch in der Tora: "Zedek, zedek tirdof". Das kann übersetzt werden als "Die Gerechtigkeit, suchet die Gerechtigkeit!" Eine andere Übersetzung sagt: "Gerechtigkeit erreiche durch die Gerechtigkeit". Gerechtigkeit ist eine der Qualitäten von Gott. Aber andererseits, selbst im TaNaH 1000 Jahre vor Neuem Testament steht geschrieben: "Seine Gerechtigkeit reicht bis zu den Wolken, und seine Gnade reicht höher als die Wolken." Gottes Gnade geht über Seine Gerechtigkeit hinaus! Deshalb selbst wenn Er gerecht bleibt, ist Er gnädig. Er liebt es zu verzeihen, weil Er die Liebe ist. Das ist der Grund warum Jeschua für uns sterben musste.

Und wenn wir eine Lohnarbeiter Haltung haben, dann bleiben wir "Richter der Gerechtigkeit und der Ungerechtigkeit". Und natürlich wenn wir eine aus unserer Sicht Ungerechtigkeit sehen, dann versuchen wir sie wieder gut zu machen so wir können.

6. Es ist wichtig, dass die Lohnarbeiter Haltung auf einen coolen "Superprediger" ausgerichtet ist.

Warum? Weil der Lohnarbeiter sagt: " Ich habe bereits alles getan!" Er nimmt seine Verantwortung für seine Errettung von sich, genau wie die Verantwortung für die tiefe Veränderung seiner Seele, dafür, das er dem Herrn sich nähern soll, das er sich selbst los sagt und seinen Kreuz täglich auf sich nimmt. " Ich habe doch schon alles getan, und jetzt bist du dran Gott und dein "Supergesalbter". Ihr schuldet es mir!"

Sehr häufig ist dieser "Supergesalbter" auch recht souverän und er sagt: "Hört auf mich und ihr werdet den Himmel voller Brillanten sehen! Tut einfach dies und jenes und kümmert euch nicht um den Rest!" Und diese Bewunderung ist die eines Sklaven zu einem Menschen, der in der Tat schon zu einem Halbgott verwandelt wurde, gibt den Lohnarbeitern ein Gefühl der Erleichterung: "Ich muss mich um nichts mehr kümmern. In der Bibel nach Antworten suchen? Wozu? Mein nicht komplett beschnittenes Herz beschneiden? Wozu? Die ganze Beschneidung ist bereits geschehen!"

Und wenn der Anführer noch sagt: "Ihr seid jetzt errettet, und eure Errettung könnt ihr nicht mehr verlieren, wenn ihr nur mir folgt!" dann sind die Menschen völlig begeistert.

Die Gefahr der Lohnarbeiter Haltung besteht noch darin, dass die Menschen keinen Frieden finden ehe sie ihren eigenen Willen diesem "Supergesalbten" unterwerfen.

Liebe Freunde! Ihr sollt nicht in solch einer Haltung eures Herze, auch eurer Haltung zu Gott, zu seiner Gemeinde und zu dem Dienst, der euch anvertraut wurde, bleiben! Bitte denkt über all diese Symptome nach. Und wenn ihr sie in eurem Herzen findet, dann tut Buße vor Gott. Ihr seid errettet, um Töchter und Söhne des Himmlischen Vaters genannt zu werden, um seine freie und geliebte Familie zu sein.

Для комментирования зарегистрируйтесь через соцсети:

Добавить комментарий




© kemokiev.org –  сайт Киевской еврейской мессианской общины 2000-2018
При использовании материалов сайта гиперссылка на kemokiev.org обязательна
Мнение редакции может не совпадать с мнением авторов