Seid gewarnt wegen der "Superprediger" in der Gemeinde!

Опубликовано в Unser Rabbi Spricht

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Wenn man im Leib Christi einige Superprediger in den Vordergrund stellt, so bringt es folgende Gefahren:

  • Es kann zur Entstehung eines Idols führen und zum Götzendienst;
  • oder dazu, dass die Menschen schauen diesen Superprediger so an, dass sie ihm folgen und jegliche Verantwortung von sich selbst ablegen und von dem wozu sie berufen sind. Sie brauchen sich mit nichts mehr auseinander setzen - der Superprediger hat es schon für sie getan! Sie brauchen auch nicht mehr lange beten - der Superprediger tat dies für sie auch schon!

Eine Besonderheit solcher Veranstaltungen wo es Superprediger gibt, ist dass der Superprediger muss "super" in allem sein. Er muss alles vom höchsten Niveau haben und in großen Dimensionen! Und wenn dann ein neuer besser Superprediger erscheint, dann ist es bei ihm noch größer als bei dem Vorgänger. So eine Art Wettbewerb in der Salbung.

Und die Mitglieder in so einer Gemeinde sind überzeugt, dass ihr Superprediger der beste von allen ist! Die Menschen glauben allen Ernstes, dass wenn sie so einen Leiter haben, dann brauchen sie sich um nichts mehr zu kümmern, denn er hat ja schon so eine starke Salbung, dass sie sie alle deckt und schützt.

Und das ist ein riesen Problem! Das ist keinesfalls jüdisches, sondern heidnisches Vorgehen.

Habt ihr schon von orthodoxen Juden gehört? Anfangend von der dritten Generation der orthodoxen Juden, eine große Rolle spielten dort Zadikäer. In der Tat, wurden sie Mittler zwischen den Juden und dem Gott Israels. Orthodoxes Judentum spaltete sich in verschiedene Hofe und Richtungen und jeder Hof hatte seinen eigenen Zadikäer, der galt als der Superzadikäer und praktisch war er König. Zum Beispiel, Habadäer sehen ihren verstorbenen Rebe Menachem-Mendl Shneerson als Maschiah an. In vielen Synagogen hängt so ein Spruch: der König Maschiah kommt!" und gleich daneben ein Foto von ihrem Rebe.

In einigen Jahrhunderten entstand eine Vielfalt an märchenhaften und mysteriösen Geschichten darüber wie orthodoxen Zadikäer aus verschiedenen Höfen ein Wettbewerb untereinander halten, wer am heiligsten ist und wer am meisten Wunder vollbracht hat. Das wurde aus der heidnischen Umwelt die um sie herum war, übernommen. Außerdem, hat der moderne Judentum vieles aus dem Christentum, der heidnische Traditionen beibehielt, übernommen.

Das alles erinnert sehr stark an die heutige Ukraine, wie die Anbeter eines bestimmten Superpredigers erzählen den Anbetern eines anderen Superpredigers wie cool deren Leiter, ja ihr "Apostel" ist! Was für eine starke Salbung er hat! Was für Wunder geschehen! Und das alles passiert um ihren Anführer herum. Genauso war es im 19. Jahrhundert im orthodoxen Judentum, dass die Zadikäer untereinander mit ihren Anführern prallten.

Also, Götzendienst und Zuschreiben den geistlichen Führern übernormalen Fähigkeiten, die diese Anführer zu höheren Wesen machen gelang auch ins jüdische Volk. An sich ist es aber gewöhnlichen Heidentum.

Eines der meist jüdischen Briefen im Neuen Testament, der Brief des Apostels Jakobus, endet mit folgenden Worten: "Elia war ein Mensch wie wir." (Jakobus 5:17). Und dies ist ein tiefe jüdische biblische Sicht. Das löscht auf der Stelle jegliches Götzendienst aus.

Um die Zeit herum fing das Judentum an, sich von biblischen Grundlagen abzutrennen und es begann eine Verehrung der geistlichen Führern. Übrigens, eine der Besonderheiten dieser Verehrung ist die Verehrung Elias, die auch gleichzeitig stattfindet. Im modernen Judentum gibt es viele Geschichten, die erzählen wie der Prophet Elia erscheint mehreren Menschen und erzählt ihnen was im Himmel passiert usw. Das alles begann in der Zeit. Und der Apostel Jakobus löscht jegliche Versuche des Götzendienstes unter den, die an Gott des Israels glauben. Und wenn der Prophet Elia, der letzte Mensch vor Messias, der lebendig in den Himmel aufgenommen wurde, eine einzigartige Persönlichkeit in der Geschichte der Menschheit, "ein Mensch wie wir" ist, was soll man denn über all die anderen sagen?

Deshalb ist es so wichtig keinen Götzen aus einem Prediger, Rebe oder Apostel zu machen. Keinesfalls! Und es ist wichtig zu verstehen, dass wir selbst eine große Verantwortung tragen, erstens für unser eigenes Leben, für unsere Errettung, die noch vollbracht wird. So steht es in der Bibel geschrieben, und nicht im Alten, sondern im Neuen Testament: "Arbeitet mit Furcht und Zittern an eurer Errettung" (Philipper 2:12). Jeder von uns ist selbst verantwortlich für seine Errettung! Wir können auf niemanden diese Verantwortung übertragen!

Deshalb sagen wir immer in unserer Gemeinde: "Prüft alle und alles laut dem Wort Gottes, in erster Linie laut des Neuen Testaments!" Jeder Mensch kann sich irren, auch Pastoren und Rabbiner, deswegen, meine Lieben, liest und vertieft euch in das Wort Gottes! Und wenn der Herr euch in eine Kirche oder Gemeinde gebracht hat, der bereits die Wahrheit über die biblische jüdische Wiederherstellung offenbart wurde - in den Lehren steht diese fantastische Wahrheit, die von der Menschheit über Jahrhunderte verborgt wurde - so müssen wir uns darein vertiefen, darüber beten, dass diese Wahrheit weiterhin offenbart wird und lebendig für jeden von uns wird, und nicht nur dass wir es tun, weil unsere Leiter es uns so sagen.

Boris Grisenko

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