Wer sind unsere Feinde?

Опубликовано в Unser Rabbi Spricht

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Liebe Freunde, lasst uns darüber sprechen warum der geistliche Krieg stattfindet. Der geistliche Krieg geschieht nicht wegen dem Geld, wegen des Besitzes oder wegen unserer Gesundheit. Dieser Krieg geschieht auch nicht wegen unseres glücklichen Familienlebens oder einer guten Karriere. Dieser Krieg geschieht nicht wegen der politischen Siege, also nichts wofür diese Welt kämpft. Der geistliche Krieg geschieht wegen des ewigen Ziels - wegen der unsterblichen menschlichen Seelen, auch unserer eigenen. Gegen wen kämpfen wir also? Wer sind unsere Feinde?

Es ist klar, dass unserer erste und schlimmster Feind ist der Teufel. Am Beispiel der Geschichte des Sündenfalls Israels und dann seines Auszuges daraus kann man sagen, dass die schlimmsten Feinde der Juden waren nicht die äußerlichen Feinde, sondern die innerlichen Feinde. Das ist wahr bezüglich des Gottes Volkes, das ist auch wahr bezüglich des Leibes Christi in allen Völkern in allen Generationen.

Das Volk Gottes wurde erobert, gefangen genommen, zerstört und zertrampelt - und das jedes Mal, wenn es Menschen gab, die nicht dem einen Gott folgen wollten und die sich andere Götter gesucht haben, das waren Menschen, die diese Welt mehr liebten als Gott. Das waren Menschen, die neidisch auf die Götzendiener waren, auf deren Reichtum, Ruhm, Macht, Einfluss. Sie übernahmen deren Methoden und Ziele - und damit haben sie die Einigkeit im Volke Gottes zum Scheitern gebracht. Sie brachten in das Volk Gottes Gift, Fäulnis und Zerstörung. Und nur dann, wenn das im Volke Gottes geschah, konnte der äußere Feind es angreifen!

STOLZ, EITELKEIT, HABSUCHT

Der zweitschlimmste Feind nach dem Teufel und seinen Dienern, die wir für gewöhnlich Dämonen nennen, ist die Sünde. Was die Sünde betrifft, ist der Stolz und die Hochmut unsere schlimmsten Feinde. In der Büchern der Makkabäer wird beschrieben wie Feinde gegen den Jehuda der Makkabäer und sein Gottes Heer gekämpft haben. Sie haben Ketten vorbereitet, da ihnen die Sklavenhändler hinterher gingen, die bereit waren zehntausende von jüdischen Sklaven zu kaufen. Sie haben sich schon auf die Beute gefreut, die sie in Judäa bekommen würden. Eines der Ziele von ihnen waren Gold und Silber. Und dies ist ein weiterer sündhafter Feind - Habsucht, Geiz. Aber in erster Linie waren die Feinde von Israel so hochmütig und stolz, dass sie gar nicht daran gedacht haben, dass die kleinen Juden in der Lage sein werden ihnen zu widerstehen oder zu fliehen.

Der Ausgang davon ist bekannt. Das Geld der Sklavenhändler und deren Waffen und das ganze glanzvolle Heer selbst wurde zum Opfer der "hilflosen Sklaven", die nicht auf ihre eigene Kraft vertrauten, sondern auf Gott des Israels.

Der Anführer dieser Götzendiener war "Der dreimal verfluchte Nikanor aber, der die tausend Händler mitgebracht hatte, um die Juden zu verkaufen wurde von denen, die er verachtet hatte, mit Hilfe des Herrn gedemütigt. Er musste sein Prachtgewand ausziehen und sich wie ein entlaufener Sklave mitten durch das Land allein nach Antiochia durchschlagen, wo er völlig niedergeschlagen über den Verlust seines Heeres ankam. Er, der sich unterfangen hatte, den Tribut für die Römer aus den Gefangenen Jerusalems aufzubringen, musste nun verkünden, dass die Juden jemanden hätten, der für sie kämpfe, und dass sie deshalb unverwundbar seien; denn sie achteten auf die Gesetze, die jener erlassen hatte." (2.Buch Makkabäer 8:34-36).

DER FALSCHE MOTIV

Einmal haben die Soldaten von einer Truppe von Jehuda der Makkabäer, die in einer bestimmten Stadt waren, gesagt, "Warum soll nur Jehuda und seine Brüder Siege feiern? Lasst uns doch auch uns einen Namen machen! Lasst uns doch auch losgehen und die Heiden besiegen!" Und sie wurden... von den Heiden niedergelegt. Die Heiden, die Götzen anbeteten, töteten 2000 von ihren Soldaten. Warum? Weil ihr Motiv in dem Krieg Gottes der falsche war. Sie wollten sich selbst verherrlichen. Sie wurden stolz und waren besiegt, weil Stolz dem Fall vorgeht.

Also sind Stolz, Hochmut und Habgier eine der schlimmsten Sünden, die das Volk Gottes von innen zerlegen.

DIE ANGST

Neben unserer äußerlichen Sünden ist die Angst unserer geistlicher Feind. Er legt das Volk Gottes lahm. Stellt euch vor, dass wir in den Kampf gehen, und es gibt durchaus mutige Leute unter uns.

Und dann kommt es zu einem ernsthaften Kampf, und häufig sind die, die mutigsten von allen zu sein scheinen, fliehen. Deshalb hat Jehuda der Makkabäer alle die vor wichtigen Kämpfen ängstlich waren nach Hause geschickt. Er hat es all denen erlaubt zu gehen, die es ehrlich zugegeben haben, dass sie Angst haben vor dem großen angreifenden Heer des Feindes. Er hat die Armee Gottes von der Angst befreit indem er es erlaubt hat allen, die von Angst erfüllt waren, zu gehen.

Preis dem Herrn, wir leben in der Zeit des Neuen Testaments und wir haben ein neues Mittel der Angstbefreiung. Wir haben es nicht mehr nötig all die zu entfernen, die Angst haben. Wir können ihnen helfen wahrhaftig von der Angst befreit und geheilt zu werden, die unsere Seele angreift. Wir sind dazu berufen. Wir müssen nicht diejenigen wegschicken, die Angst haben, sondern wir können sie unterstützen und stärken. Deshalb hat der Prophet Jesaja, der wichtigste messianische Prophet, gesagt: "Stärkt die kraftlosen Hände! Lasst die zitternden Knie wieder fest werden! Sagt denen, die sich fürchten: fasst neuen Mut! Habt keine Angst mehr, denn euer Gott ist bei euch! Jetzt wird Er euren Feinden alles Unrecht vergelten, das sie euch angetan haben. Gott selbst kommt, um euch zu retten." (Jesaja 35:3-4).

Der schwächste im neutestamentlichen Heer Israels kann sagen: "Ich bin stark! Aber nicht durch meine eigene Kraft, sondern durch die Kraft Gottes, der alles für mich besiegt hat."

GLEICHGÜLTIGKEIT

Ein weiterer Feind ist die Gleichgültigkeit. Der, der die Liebe Gottes und zu dem Herrn und den Menschen nicht angenommen hat und in einem Zustand der Gleichgültigkeit lebt ist Egoist. Jehuda der Makkabäer bekämpfte die Gleichgültigkeit in Israel. Er bekämpfte die Angst und die Sünde in Israel. Er trieb die Gottlosigkeit aus und verbrannte die Götzen in Israel. Und so bereitete er das Volk Gottes auf die großen Kämpfe und die großen Siege vor.

GÖTZENDIENST

Und letztendlich, eines der schlimmsten Feinde ist der verborgene Götzendienst. es gab einen Kampf, in dem die Soldaten von Jehuda eine Niederlage erlitten haben und sie konnten es nicht begreifen warum das passiert war. Aber als sie die Leichen begutachteten, fiel es auf, dass sie Glücksbringer der heidnischen Götter trugen. Könnt ihr euch das vorstellen, Menschen, die für den einen Gott Israels und sein Wort kämpften "für den Fall aller Fälle" bestärkten sich mit den okkulten Glücksbringern und Bildern von heidnischen Göttern!

So etwas kann auch unter uns geschehen. Deshalb soll jeder von uns überprüfen wie wir für uns, für unsere Liebsten, für unsere Geschwistern in Christus kämpfen. Wie kämpfen wir für unser jüdisches Volk, für unser ukrainisches Volk, für den Leib Christi? Kämpfen wir mit Gottes Mitteln oder bringen wir in diesen Kampf den gleichen Götzendienst, gegen den wir Krieg führen?


BORIS GRISENKO, ‘’DER GEISTLICHE KRIEG. Prinzipien des siegreichen Kampfes am Beispiel des Krieges von Makkabäer’’

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