Warum wollen wir unsere Probleme nicht loslassen?

Опубликовано в Unser Rabbi Spricht

20190306 143225 0000 01Manchmal ist es so, dass wir unsere Probleme einfach nicht loslassen. Und der Grund dafür ist nicht nur dass wir uns an das Leben mit dem Problem gewöhnen. Manchmal lässt eine Person ein Problem nicht los, weil sie mit dem Problem bestimmte „Vorteile“ hat.

Es kommt vor, dass:

  • Das Problem unser Schild ist. Dieses Schild schützt uns vor den Menschen, vor ihren Ansprüchen an uns, vor der Verantwortung, die wir fürchten zu haben. Und die Angst vor Verantwortung ist stärker als der Wunsch nach Heilung.
  • Einige Leute, die einmal abgelehnt wurden, glauben, dass sich niemand wirklich um sie kümmern wird.

Sie erinnern sich zum Beispiel daran, dass sie in der Kindheit, wenn sie krank waren, echte Aufmerksamkeit in der Familie bekamen. Aber wenn sie wieder gesund wurden, fühlten sie sich von der Familie wieder vergessen. Dies blieb in ihren Köpfen stecken und diese Menschen sind sich sicher: Wenn sie geheilt werden, wird sich niemand um sie kümmern, auf sie achten, niemand wird Mitleid mit ihnen haben. Sie erkennen nicht, dass Gott sie in jedem Zustand liebt, sogar, wenn sie gesund sind. Einige Leute erinnern sich an die Schmerzen, die ihnen in der Vergangenheit verursacht worden sind. Aus diesem Grund haben sie sich selbst verschlossen und erlauben Gottes Liebe nicht, in der Zukunft zu handeln.

Aber wenn wir nicht wirklich auf Gottes Liebe antworten können, können wir nicht auf die menschliche Liebe antworten.

Wenn Sie von jemandem abgelehnt wurden, denken Sie daran, dass David der Außenseiter in seiner großen Familie war. Er wurde wie die anderen Söhne nicht einmal zu einem Familienfest gerufen, an ihm wurden zuletzt gedacht, sein Platz war in einem Schafstall. Und er wurde der größte Auserwählte Gottes, weil er seine Ablehnung zu Gott übergab. Er ließ Gott sein Herz heilen und diesen Schmerz in einen Durst nach der Nähe zu seinem himmlischen Vater verwandeln. Wenn er das konnte - jeder kann!

Wir müssen nicht die Höhe erreichen wie David. Sehr wenige haben diese Ebene erreicht. Aber auf unserer Ebene kann alles, durch das wir durchgegangen sind, der Ausgangspunkt sein, um in die herrliche Gegenwart Gottes zu starten.

Als ich half, Menschen zu dienen die verschiedene Tragödien überlebten (sowohl in der Ukraine als auch in anderen Ländern), begegnete ich ähnlichen Situationen, in denen eine Person, die den Tod einer geliebten Person oder andere Tragödien oder einen Verrat überstand, dann diesen Schmerz wie ein Banner trug.

Und was glauben Sie, wie können die Worte, geschrieben im Hohelied, in unserem Leben erreicht werden: „Und das Banner der Liebe ist darüber“, wenn wir das Banner des Schmerzes und der Ablehnung über uns halten? Können wir das Banner der Liebe in derselben Hand halten? Es wird nicht funktionieren! Deshalb müssen wir eine "Siegesparade" veranstalten. Als 1945 in Moskau eine Siegesparade stattfand, auf der die Banner des Dritten Reiches auf den Boden geworfen wurden, so müssen wir auch das Banner unseres Schmerzes und unserer Ablehnung, das Banner unseres Stolzes auf unsere besondere Tragödie, das Banner des Missverstehens unseres Schmerzes von Menschen zu Golgatha werfen. Zu den Füssen des gekreuzigten Messias.

Nimm es nicht als einen weiteren geistlichen Zauber an. Das ist der Ausweg! Ein praktischer Schritt, der dem himmlischen Vater die Möglichkeit gibt, uns freizusetzen von dem Schlamassel, an dem wir viele Jahre lang hingen.

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