Monat Elul:was jeder Jude tun muss?

Опубликовано в Unser Rabbi Spricht

Monat Elul was jeder Jude tun muss

Der Monat Elul ist die Zeit um Gutes zu tun. Es ist eine Zeit die Möglichkeiten wahrzunehmen Menschen in besonderer Weise Liebe zu schenken. In dieser Zeit ist es gut, sich um materielle Nöte von Nahestehenden (aber nicht nur) zu kümmern. Die jüdische Tradition besagt, dass es der Ausdruck von Materialismus ist, wenn wir uns Sorgen um unsere materielle Position machen. Aber wenn wir uns um die Nöte anderer kümmern, dann ist es ein Ausdruck unserer Geistlichkeit.

Am Anfang des Monats Elul bis zu Jom Kipur ist es üblich durch Briefwechsel sich gegenseitig traditionelle Wünsche zuzusprechen: „Ktiwa Vechasima Towa!“ Das bedeutet: „Rechtfertigung vor dem Gericht Gottes, dass der Name im Buch des Lebens steht und darunter ein Siegel!“ Für uns, die Gläubigen des Neuen Bundes, ist der Sinn dieses Brauches nicht nur sich vorzubereiten, sondern für andere einzutreten. Es ist die Zeit mutig und im Glauben mit einem echtem Mitgefühl Fürbitte zu tun und zwar für das Volk Gottes, für Israel, für unsere Familie und Nachbarn und für alle die Gottes Gnade brauchen.

Dies ist eine besondere Zeit der Erinnerung daran, dass wir das Leben von Menschen wirklich verändern können. Wir können sowohl das Leben der Kinder Gottes, die sich vorübergehend vom Glauben entfernt haben beeinflussen, als auch das Leben der Ungläubigen und Menschen die um uns herum sind. Wir können das Schicksal von Menschen in unseren Städten und anderen Ländern verändern. Wenn wir unsere Herzen auf den Altar Gottes niederlegen und um Gnade flehen, dann können wir unglaubliche Wunder erleben. Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere wichtigste Berufung als Gläubige des Neuen Bundes ist - den Juden die Gute Nachricht zu bringen, wie die biblischen Prophetien es voraussagen (Psalm 126, Psalm 89, 16-18).

In ihren Visionen sehen die Propheten die Zukunft immer als eine vollendete Tatsache. Und wenn Gott uns etwas offenbart, dann müssen wir es genauso im Glauben annehmen als wäre es bereits geschehen.

Wir müssen das Wort Gottes dem jüdischen Volk (und den Gläubigen aus anderen Völkern) bringen und erzählen, dass Gott zu seinem Volk kommt, dass Er das Zerbrochene heilen und die Liebesbeziehung zu Seinem Volk wiederherstellen will. Dass Er es nicht nur will, sondern, dass ER es JETZT TUT!

Wenn wir so handeln, dann werden die bereits befreiten Juden und Christen sich über die Gnade und die Liebe Gottes wundern, jauchzen und laut über das Wunder jubeln – dass Gott Sein Volk wieder besucht hat. (Zitat aus Psalm. 89, 17 „In Deinem Namen freuen sie sich täglich...“ Gott bringt diese große Freude mit Jubel wieder zurück – Freude über die Wiederherstellung der Herrlichkeit Gottes in Seinem Volk)

Wenn Gott es uns in den Prophetien als etwas Vollendetes zeigt, dann müssen wir es im Glauben als bereits geschehen annehmen.

Weder religiöse Wiedergabe des Wortes Gottes, noch religiöse Enge oder Ängste dürfen uns davon abbringen Menschen mit Liebe und Freude zu dienen und ihnen die Errettung zu bringen (zuerst den Juden) und sich darüber freuen, dass unsere Namen im Buch des Lebens stehen.

Der Monat Elul hat zwar keine Feste, ist aber durchdrungen vom Warten auf ein Fest. Es gibt die Vermutung, dass Elul aus den ersten Buchstaben des Buches Das Hohe Lied der Lieder 6,3 besteht  „ich gehöre meinem Geliebten und mein Geliebter gehört mir....“

Spannend ist, dass diese Worte die Liebe einer Braut beschreiben, die auserwählt wurde und die Liebe des Bräutigams erwidert. Es gibt noch eine andere Deutung des Namen vom Monat Elul nach dem Zitat „ Ani ledodi vedodi li“ (Das Hohe Lied der Liebe 7,11) Damit wird betont, wenn wir wirklich unserem Geliebten gehören, dann müssen wir uns bemühen Seinen Willen zu tun und das, was ER von uns erwartet.

In diesem Monat ist es üblich das Schofar mit der „Truah-Technik“ zu blasen. Die meisten wissen jedoch nicht, dass Truah wörtlich bedeutet - der Ruf der Braut zu Hochzeit. 

Elul ist ein Monat der Vorbereitung der Braut, worüber wir in der Offenbarung „Lasst uns fröhlich sein und jubeln und Ihm die Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Braut hat sich bereitgemacht“. (Offenbarung 19,7)  

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