Purim ist ein Triumph des zum Tode verurteilten Volkes

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Purim ist der freudigste Feiertag im jüdischen Kalender. Es ist ein Feiertag des Sieges der Freiheit und Güte über das Böse. Purim feiert man in Erinnerung an die Rettung des jüdischen Volkes von der kompletten Vernichtung in den letzten Jahren der babylonischen Gefangenschaft (539-331 v. Chr.).

Die Geschichte, die in dem Buch von Esther beschrieben wird, geschah in einer Stadt Susa. Früher war das Persien. Heute es ist Iran. Das Fest hat seinen Namen von dem Wort «pur» (Los), weil abergläubischer Haman warf das Los um die besten Zeitpunkt zu bestimmen, das jüdische Volk zu vernichten. Für die Durchführung der antisemitischen Aktion holte sich Haman die Unterstützung von dem König Ahasveros  und versprach ihm großen Reichtum.

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In seiner «überzeugenden» Rede vor dem König bringt Haman Argumente, die die Antisemiten auch heute nutzen. Er sprach: «Es ist ein Volk, zerstreut, und teilt sich unter aller Völker in allen Ländern deines Königreichs, und ihr Gesetz ist anders denn aller Völker, und tun nicht nach des Königs Gesetzen; es ziemt dem König nicht, sie also zu lassen (Esther 3:8). Der König stimmte den Plänen seines Würdenträgers bei. Keiner von ihnen wusste jedoch, dass die Königin Esther, die Lieblingsfrau des Xerxes, Jude war.

Obwohl die Entscheidung des Königs im strengen Geheimnis gehalten war, fand das jüdische Volk über das aus. Mardochai bat Esther zum König zu gehen, um Gnade für ihr Volk zu plädieren. Königin Esther hatte Angst vor dem König ohne Einladung zu erscheinen. Sie wusste, es könnte ihr Leben kosten. Aber Mardochai beharrte: «Gedenke nicht, daß du dein Leben errettest, weil du im Hause des Königs bist, vor allen Juden; denn wo du wirst zu dieser Zeit schweigen, so wird eine Hilfe und Errettung von einem andern Ort her den Juden entstehen, und du und deines Vaters Haus werdet umkommen. Und wer weiß, ob du nicht um dieser Zeit willen zur königlichen Würde gekommen bist? (Esther 4:13-14).

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Mardochai war sicher, dass alles, was mit den Juden geschah, unter Gottes Kontrolle war.

Um den Weg für die Manifestation der Wunder zu bereiten, rief das Volk Israel zum Herrn im Fasten, Weinen und Gebet. Nach 3 Tagen des Fastens, und unter Einsatz ihres eigenen Lebens, ging Esther zum König, der sie akzeptierte. Sie erzählte ihrem Mann über Hamans Verschwörung und bat ihn, mit ihr Volk gnädig zu sein. Das jüdische Volk wurde gerettet. Haman wurde nach dem "Auge für Auge" Prinzip bestraft. Haman wurde auf einer Stange aufgehängt, den er für Mardochai vorbereitet hatte, und Mardochai wiederum mit Hamans Position ernannt wurde. So wurde Haman ein Symbol der Juden-Hasser, vom ägyptischen Pharao (aus der Zeit des Exodus) bis Hitler und Stalin. Die russischsprachigen Juden erinnern sich immer daran, dass der "Haman des XX Jahrhunderts", Josef Stalin, starb genau an Purim und er konnte  nicht die Massenvernichtung der jüdischen Ärzte beenden, die am nächsten Tag geplant wurde. Es nimmt nicht Wunder, dass wir nach mehr als 2500 Jahren über diese Geschichte nicht vergessen?  Dinge, die eine zufällige Ansammlung von zufälligen Umständen sind, aussagen über übernatürliche Einmischung des allmächtigen Gott.

Wir feiern Purim als die fröhlichste der Feiertage, der die Sicherheit in uns weckt, dass unser großer Gott mit uns ist! Am Tag des Purim erinnern wir uns noch einmal, dass Gott immer treu zu Seinen Versprechungen ist,  die Er erwähltem Volk gegeben hat.

Purim Triumph zeigt uns die Lebenskraft des jüdischen Volkes. Die Manifestation dieser Triumph ist vor den Augen aller Hamans Nachfolger offen gelegt; alle, die gerne seine schmutzige Arbeit fortsetzen. Die Kräfte des Feindes erobern nie Gottes auserwähltes Volk. Das bringt uns Mut und Freude.

Purim ist ein Tag des Sieges! Es ist der Triumph der Gerechtigkeit und Gottes Liebe!

Ohne die Fürbitte unseres allmächtigen Gottes, würden wir dem Erdboden gleichgemacht. Aber wir sind am Leben! Wir sind hier! Wir freuen uns! Wir preisen Gott und sind stolz auf unseren Mardochais und Esthers!

Obwohl das Buch Esther ein glückliches Ende hat, jüdisches Sprichwort lautet: "So viele Hamans, und nur ein Purim".

Hamans Ohren werden als ein traditionelles Gericht von vielen heute jeder Purim genossen werden.

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