Chanukka. Der Sieg des biblischen jüdischen Geistes!

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Die heilige Schrift nennt dieses Fest das Fest der Erneuerung (Johannes Ev. 10:22), die Makawei Bücher - „das Fest der Reinigung“, Joseph Flavius - „das Fest des Lichtes“. Was bedeutet das Wort „Chanukka“? Chanukkat babait - Einweihung, chanak (lyachanok) - einweihen, Einzug feiern. Lasst uns gemeinsam schauen was vor Chanukka geschah!

Chanukka: über dieses Fest steht es in Johann 10:22 geschrieben als über das Fest der Erneuerung. Aber welche Ereignisse ging Chanukka voran?

Das Zeitalter der persischen Herrschaft (539-334 v.Chr.) endete, als Alexander der Grosse an die Macht kam. Er eroberte Persien mit seiner griechisch-mazedonischen Armee. Daraufhin entstand ein riesiges Imperium, das bis Nord-Westen Indiens reichte.

Alexander the Great mosaic

Mit seinem Regierungsantritt begann das Zeitalter des Hellenismus, in dem sich die griechische Kultur über weite Teile der damals bekannten Welt ausbreitete und sich mit der Kultur und Religion der eroberten Länder verschmelzte.Der Hellenismus hatte eine Besonderheit - und zwar meinten die Griechen, dass sie das Beste aus jeder Kultur und jeder Religion nehmen. Dabei gab es damals und bis heute noch - die Schattenseite der hellenischen Kultur - der griechische heidnische Geist, der den wahren Gott Israels beiseite stellt für all die, die diesem Geist verfallen (es geht hier nicht um die griechische und römische Zivilisation, die der Menschheit viel Gutes brachte).In der neuen hellenischen Kultur haben sich viele Völker vermischt und aufgehört zu existieren. Die Bibel beschreibt das so, dass die Welt sich in zwei Lager teilte: die Hellenen (alle heidnischen Völker) und die Juden.
Im Jahre 200 v.Chr. wurde Eretz Israel von einer Armee der Selevkiden, deren König Antioch der |||. war, erobert. Zu der Zeit war das kleine Judäa ganz anders als die anderen Völker und Länder. Es gehörte voll und ganz Gott allein.

Nur die jüdischen Aristrokraten - die Prinzen und die Elite der Priester - kamen sehr eng in Berührung mit der attraktiven hellenischen Kultur und gaben dem Wunsch nach, das Beste von dem Heidentum der Welt zu übernehmen. Es war diese Elite, die “das Beste vom Heidentum“ nach Jerusalem und nach Judäa einlud. Und der griechische heidnische Geist nahm die Einladung sofort an und begann sich in Judäa zu verbreiten.

grecia musica

Viele Juden folgten der Elite nach. Die ersten Befürworter des Hellenismus in der jüdischen Gesellschaft waren Shimon, Lisimah und Menelai, die aus dem Stamm der Priester waren. Im Endeffekt spaltete sich die jüdische Gesellschaft in mehrere Lager, zwischen denen ein harter Kampf entstand: die gottesfürchtigen Juden und die hellenischen Juden sowie in jüdische und nichtjüdische Bewohner Israels.

Um das Jahr 175 v.Chr. wurde Antioch der IV. Epiphanus Herrscher des Imperiums. Und der heidnische Geist, der bereits eine hohe Position eingenommen hatte, zeigte sein wahres Gesicht. Um den Widerstand der Juden, die Gott treu waren, zu brechen, die gemäß der Torah lebten und Gott verehrten, begannen die ersten religiösen Verfolgungen.

Antioch der IV. unterschrieb ein Gesetz um 167-164 v.Chr., welches den Juden verbat den Vorschriften der Torah zu folgen, und auch ihre Söhne zu beschneiden. Der Tempel war entweiht, die täglichen Opfer fanden nicht statt. Wer den Verboten nicht folgte, bekam eine harte Strafe - die Todesstrafe. Judäa war nahe dran, ihre Existenz zu beenden!

Hanukkah story

Aber Gott fand eine Familie der Hasmonäer aus dem Stamm der Priester - den alten Vater Mattaphius und seine fünf Söhne. Sie waren dazu bereit, für sich und ihr Volk zu stehen. Ihre Herzen brannten für Gott und sie waren bereit ihr Leben zu geben, ohne der Sünde zu verfallen. Sie entschieden sich für das Recht des Volkes Gottes zu kämpfen weiterhin ein Volk Gottes genannt zu werden. Und Gott schenkte ihnen den Sieg über die professionelle und grosse Armee der griechischen Syrer (1. Makkabäer 2:15-28).

Als sie nach Jerusalem kamen, reinigten die Hasmonäer den Tempel, zerstörten den entweihten Altar und bauten ein neuen auf. Sie zündeten die Leuchter des Tempels an und ließen die Opfer wieder täglich stattfinden.

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Hanukka war ursprünglich ein Fest der Erneuerung der Leuchter. Und es gibt darin einige wichtige Symbole - wir sollen unser ganzes Leben Gott anvertrauen und es dem Gott Israels gehören lassen. Danach haben die Hasmonäer am Beispiel der Heiligung des Tempels durch den König Salomo und der Feier von Sukkot, Hanukka gefeiert. Aus dieser Geschichte können auch wir lernen. Hier sind die wichtigsten Lektionen, die wir für unser Leben nutzen können.

Die Lektionen von Chanukka, die den Gläubigen helfen können Sieger zu sein

  1. Zugeben, dass man ohne Gott schwach ist.
  2. Daran glauben, dass Gott bereits einen Sieg unseretwillen und für uns vollbracht hat. Wir sollen ihn nur für uns in Anspruch nehmen.
  3. Bereit sein bis zum Ende zu gehen, um Gottes vollkommenen Sieg in Erfüllung zu bringen. In erster Linie für unsere ewige Errettung (Matthäus 16:24-26). Die Makkabäer haben von Anfang an angenommen, dass sie schwach sind und das nur Gott den Sieg schenkt, und das es besser ist zu sterben, als der Sünde des Götzendienstes verfallen zu sein.
  4. Entschlossen sein, sich nicht auf Sünde einzulassen (Hebräer 12:4). Satan und seine Diener sind unsere persönliche Feinde. Man kann mit ihnen keinen Vertrag oder Frieden abschliessen! In diesem Fall geben wir dem Feind einen Teil unseres Lebens in die Hand (Jakobus 4:7).
  5. Wir können uns gewiss sein, dass Gott uns in diesem Kampf für keine einzige Minute allein lässt.
  6. Wir leben im Neuen Testament und sollen uns immer vor Augen halten, dass wir nicht gegen Menschen kämpfen, selbst wenn sie sich wie Feinde verhalten. Unser Feind ist der in der geistlichen Welt. Unsere stärkste Waffe, wenn wir uns in der Konfrontation mit Menschen befinden ist die Liebe Gottes. Es gibt nichts stärkeres als sie!
  7. Wir kämpfen nicht allein, sondern zusammen mit einer Armee, welche die Familie Gottes ist. Wir sollen uns als Teil der lebendigen Familie Gottes wahrnehmen.
  8. Wir haben die Kraft über unseren Emotionen. Wir können uns freuen in allen Situationen. Wir sollen uns niemals mit einer Niederlage abfinden, wir sollen die Sünde und die Handlungen des Feindes hassen lernen.

“Mi kamocha baelim haShem?“ Wer unter den Göttern ist dir gleich, o Herr? (2.Mose 5:11) - diese Worte waren auf dem Schild von Jehuda Makkabäer. Die Makkabäer wussten auch, dass es niemanden gibt, der fähig ist sich Gott entgegen zu stellen. Und genauso soll auch bei uns der Altar, auf dem unser Leben durch Jeshua den Messias ein lebendiges Opfer für Gott darstellt, der Mittelpunkt unseres Lebens sein.
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Wenn wir in Chanukka reinkommen ist es wichtig den Altar des Gebets, des Verweilens im Wort, des Dienstes, der Anbetung und des Glaubens, in unseren Familien und in unserem Umfeld zu erneuern, damit Gottes vollkommene Liebe in allem herrscht. Als Jeshua Chanukka feierte und sich dem Volk offenbarte, predigte Er über “den guten Hirten“. Er zeigte damit, dass die Wiederherstellung der Beziehung zum Vater nur durch Ihn, Jeshua den Messias, möglich ist. (Johannes Ev. 10:22-42).

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