LYUDMILA KRIACHOK

Опубликовано в Zeugnisse

Schalom! Klingt sehr jüdisch, nicht wahr? Ich machte mir früher darüber nie Gedanken. Denn wenn man zu einer jüdischen Schule geht, und die unterschiedlichsten und ungewöhnlichsten Dinge, Wörter und Traditionen mit einem jüdischen Hauch gewöhnlich werden merkt man es einfach nicht mehr.

Besser gesagt, es geht nicht ums Merken, sondern ums Absondern inmitten der Menge anderer alltäglichen Dingen - Judentum wird zur Gewohnheit. Und sonderbar wird die Tatsache, dass es für jemand anderen sonderbar und fremd ist.

Als ich anfing zu studieren, begriff ich wie ungewöhnlich für viele das ist was für mich ein fester Teil meines Lebens ist - meine jüdischen Wurzeln. Neugier, Unverständnis, manchmal Verurteilung. Das waren Dinge, mit denen ich konfrontiert wurde, als ich den „Magen David“ angezogen hatte. Mein Wesen wurde für viele etwas Ungewöhnliches, worauf man mit dem Finger zeigen konnte.

Natürlich gibt es in Kiew viele verschiedene Vereine und Organisationen - religiöse und säkulare - für die jüdische Jugend. Aber bei der Menge fehlte mir ein wichtiger Punkt. Ich wünschte mir ein Teil von etwas jüdischem zu sein was aber auch gleichzeitig ein Teil der Gesellschaft ist, und nicht nur auf die Juden begrenzt.

Und das ist wirklich gegeben in meiner Gemeinde (JMGK) - hier kannst du du selbst sein, frei sein und frei kommunizieren. Und Freiheit ist ein Luxus in der heutigen Zeit. Die Zeit der Abhängigkeit von dem was die Gesellschaft davon hält, von dem Anzahl der „Likes“, die Zeit wenn die Persönlichkeit wertlos wird. Individualität ist ein Übel und eine eigene Meinung zu haben bedeutet gegen den Trend zu sein. Und hier, in der Gemeinde habe ich verstanden, dass man die wahre Freiheit nur mit Gott bekommen kann.

Genau wie das Judentum ist Gott ein fester Teil meines Lebens. Und ich bin glücklich darüber Jeschua als jüdischen (meinen!) Messias gefunden zu haben. Denn mit Seiner Annahme gewinnt der Ausdruck „Jude zu sein“ an neuer vollkommener Bedeutung. Geht von Theorie zur Praxis über (wenn man es so sagen darf). Denn nur mit Ihm kann man sich im Leben verwirklichen. Ich liebe es mit dem Herrn zu sein, ich selbst zu sein, Jüdin zu sein und die Freude darüber mit meinen Freunden zu teilen.

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