KONSTANTIN GERDOV

Опубликовано в Zeugnisse

„Mein Vater war ein wandernder Aramäer...“, der kein Land und kein Haus besaß, keinen Platz und kein Ziel hatte... Diese Schriftstelle erinnert sehr an mein früheres Leben.

Bevor ich in die Gemeinde kam, war ich ein gewöhnlicher Atheist aus der Sowjet Union - genau wie mein Vater. Ich wußte nicht wer ich bin, woher ich komme und wohin ich gehe. Ich wurde nicht wie ein Jude erzogen und gar nicht im Judentum angeleitet. Und als ich ein bestimmtes Alter erreicht hatte, war ich auch kein Jude mehr. Aber Gott sei Dank, dass Er alles so wundersam arrangiert hat, dass selbst wenn man zu Hause nicht erzogen wurde, so wird man es auf der Straße und in der Schule - es war unmöglich zu vergessen, dass man Jude war...

Aber erst als ich meine Familie - die Gemeinde - gefunden hatte, fing ich an das zu werden was ich von Geburt an war. Ich begann mich als Jude zu fühlen und verstand, dass es keinesfalls schlecht war, sondern sogar wertvoll. Und dass mein Volk eine wichtige Bedeutung in der Geschichte der Menschheit hat. Aber das wichtigste war, dass dank meiner Gemeinde ich anfing Gott zu kennen. Und ich erfuhr, dass Er lebendig ist und ein liebender Vater, der mich liebt. Und dass sein Wort seinen Wille offenbart, das ich verstehen und in meinem Leben anwenden kann.

Dies ist ein sehr wertvolles Wissen. Früher lebte ich ziellos, ich tat das was am einfachsten war zu tun. Aber als ich zu Gott kam, erfuhr ich, dass ich einen Charakter habe, eine Stärke von Gott, um etwas wichtiges und nützliches für viele Menschen zu tun. Ich glaube auch, dass jeder Jude ein Bedürfnis nach Familie, nach Gott und nach einem Ziel hat, für das es Sinn macht zu leben.

Wie ich bereits gesagt habe, früher verstand ich nicht, was es bedeutet ein Jude zu sein. Ich las mich in das Wort Gottes hinein, schaute auf die Aposteln, auf Jeschua, um zu begreifen, wie Er sich verhalten hat, wie Er fühlte, um den Kern des jüdischen Charakters zu verstehen. Und ich kam zu der Meinung, dass das Herz des wahren Judentums in Jeschua offenbart ist: es gibt keinen besseren Juden und es gibt keinen Menschen, der das wahre göttliche Judentum verkörpert hat. Nicht das seelische oder ausgedachte, nicht durch religiöse Erziehung entstandene, sondern das wahre Judentum Gottes.

Ich glaube, dass der Sinn des Judentums sein geistlicher Teil ist, und nicht die Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen, seelische oder kulturelle Besonderheiten. Und der wahre Jude ist der, der es im Geiste ist. Und der, der seine Heimat außerhalb dieser untergehenden Welt hat.

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