IRA BUCHMAN

Опубликовано в Zeugnisse

Ich bin in der jüdischen messianischen Gemeinde, weil ich Jüdin bin.

Jeschua ist der von Gott versprochene Messias für mein Volk und in erster Linie sind Juden doch diejenigen, die an Ihn glauben sollten. Einmal hatten wir einen guten Freund unserer Familie, der auch Jude war, zu Besuch bei uns und er erzählte uns vom Herrn. Er hat mich und meine Eltern in die Gemeinde eingeladen, als ich noch ein Kind. Es war aber erst in einem Sommercamp der JMGK als ich Teenager war, dass ich eine persönliche Begegnung mit Gott erlebt habe und gespürt habe, dass es Ihn wirklich gibt, dass Er lebt und ich habe Ihm mein Leben anvertraut.

Zu dem Zeitpunkt tanzte ich schon seit geraumer Zeit in einem Tanzverein und ich fing an auch in der Gemeinde in der Tanzgruppe zu dienen. Es war schwierig diesen Dienst in der Gemeinde mit dem Tanzen im Verein, verbunden mit ständigen Reisen und Konzerten, zu vereinbaren. Ich hatte eine wichtige Entscheidung zu treffen und ich entschied mich, dass der Wichtigste in meinem Leben Gott ist und mein Dienst zu Ihm.

In der Gemeinde spüre ich so eine warme familiäre Atmosphäre, Offenheit, gegenseitige Annahme und aufrichtige Freundschaft, die ich nirgends sonst so erlebt habe. Ich bin überzeugt, dass Gott solche Gemeinden ins Leben gerufen hat, damit jeder Mensch aus dem Volk Israel und nicht nur sie, seinen Platz hier findet und sich wohl fühlt.

Ein weiterer Moment ist, dass meine Vorstellung von mir selbst als Jüdin sich stark verändert hat. Früher schämte ich mich dafür und erzählte selbst meinen Freunden nicht von meinen jüdischen Wurzeln. Ich interessierte mich weder für die Traditionen, noch für die Geschichte des jüdischen Volkes. Und seit ich in der Gemeinde bin, offenbart sich für mich immer mehr die Berufung meines Volkes. Die große Ehre und die Verantwortung ein Teil des Israels Gottes zu sein, wird mir immer mehr bewusst.

Ich wünsche mir sehr, dass die Jugendlichen sich von dem Klischee „Ich komme zu Gott, wenn ich alt bin. Jetzt ist es für mich zu früh, ich will noch Spaß am Leben haben“ lösen. Ich habe es in meinem Leben erlebt, dass wenn man zu Gott kommt, erst dann das wahre Leben beginnt! Ich staune immer wieder, wie außergewöhnlich, wundervoll Gott mein Leben segnet. Es lenkt, bewahrt und es mit bunten Farben, Freundschaften, Reisen, tollen Ereignissen und mit Freude erfüllt! Er hilft mir immer wieder neue Talente in mir zu entdecken, von denen ich noch nicht einmal gedacht habe, dass ich sie habe und das ist toll!

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