POLINA MARTYNOVA

Опубликовано в Zeugnisse

Trotz der „Horrorgeschichten“ über messianischen Gemeinden, hatte ich vor gar nichts Angst.

Ich fing an Gott zu suchen, nicht weil ich Probleme oder Niederlagen im Leben hatte. Ich wollte einfach immer etwas Wichtiges im Leben haben... Liebe, bedingungslose Annahme, Harmonie. Und außerdem erzählte meine Oma mir und meinen drei Geschwistern statt Märchen Geschichten aus der Bibel. Auf diese Weise hat sie dieses Gefühl, dass ich Gott suchen muss, in mich hineingelegt.
Aktiv und bewusst Gott zu suchen fing ich in den letzten 10 Jahren an. Ich wünschte mir inneren Frieden, seelisches Gleichgewicht, Ruhe... Ich schaute in die orthodoxen Kathedralen und Kirchen rein. Aber danach fühlte ich mich immer eher unwohl, niedergedrückt. Die anderen orthodoxen Gläubigen sagten mir dazu, „Aber das ist doch gut! Das bedeutet, dass du rein wirst!“ Einige Jahre quälte ich mich damit, und dann entschied ich mich in die Synagoge zu gehen, schließlich bin ich doch Jüdin!

Übrigens, meine jüdische Herkunft habe ich nie verheimlicht. Ich hatte das Glück, dass ich nie Ablehnung als Jüdin erfahren habe. Im Gegenteil, ich spürte sogar eine Art besonderes Vertrauen seitens vieler Menschen.

Also, die Synagoge. Nennenswert war es, dass ich in der Synagoge sehr warm aufgenommen wurde. Ich begeisterte mich fürs Judentum (orthodoxes Judentum, versteht sich), Hebräisch, und fing sogar an in der Synagoge zu arbeiten. Meine Weltanschauung veränderte sich. Aber auch dort, trotz der sehr netten Haltung der anderen, fühlte ich mich nie richtig angekommen im geistlichen Sinne: frei, friedlich, freudeerfüllt...

Und ich erkläre euch warum. Ich habe gesehen, dass man in der Synagoge sehr auf die Traditionen versteift ist. Man hat ständig die Angst das Gesetz zu brechen oder es nicht komplett erfüllen zu können. So auch der Schabbat - das Fest des Friedens - in Wirklichkeit war nur eine Hektik, aus Angst nicht alles pünktlich oder richtig schaffen zu können. Jeden Sonnabend findet so eine Art Druck statt - damit man bloß nicht die Regeln nicht richtig erfüllt... Und das bezieht sich nicht vorrangig auf das Erfüllen der Gebote Gottes, sondern auf die von Mensch gemachte Regeln und Verordnungen, die erst viel später entstanden. Anstatt mit Gott in Frieden zu verweilen, wird man von Verordnungen und Vorschriften abhängig, die einen in Wirklichkeit von Gott trennen, als vereinen. Man erlebt nie die Freude und Freiheit, die unabdingbar ist in der Beziehung mit Gott...

Schließlich eines Tages, entschied ich mich in den Hauskreis meiner Freundin zu kommen, sie hatte mich schon mehrmals zu dieser Frauengruppe eingeladen, ich fand aber nie die Zeit. Und dort, in diesem Hauskreis fühlte ich mich so von der Liebe umgeben, von einem Schalom, dass ich gar nicht mehr nach Hause gehen wollte... Und alles was dort besprochen wurde verstand ich. Dann besuchte ich den messianischen Schabbat. Es war gerade Purim. Und trotz der „Horrorgeschichten“, die ich früher über die messianischen Gottesdienste gehört habe, hatte ich keinerlei Angst. Ich fühlte mich einfach unglaublich wohl! Alles in mir hat sich von alleine beruhigt und ich empfand tiefen Frieden.

Sogar die Botschaft über Jeschua als meinen persönlichen Retter nahm ich leicht an, als hätte ich es mein lebenslang innerlich gewusst!

Alles in allem, das erste halbe Jahr kam ich als Besucherin, und dann verstand ich für mich, dass dieses ist mein wahres Zuhause!

Und noch eins will ich sagen. Gott ist ja ein jüdischer Gott. Und Sein Sohn natürlich auch. Und ich denke, es ist für jeden Juden wichtig eine Beziehung mit dem lebendigen und wahren Gott zu haben und die Errettung durch Jeschua zu empfangen. Ich las es in dem Wort Gottes, verstand es und nahm es für mich an. Daran habe ich keinen Zweifel.

Und mein Verlangen nach einer wahren bedingungslosen Liebe hat sich hier wirklich erfüllt. Preis dem Herrn!

Для комментирования зарегистрируйтесь через соцсети:

Добавить комментарий


Защитный код
Обновить



© kemokiev.org –  сайт Киевской еврейской мессианской общины 2000-2017
При использовании материалов сайта гиперссылка на kemokiev.org обязательна
Мнение редакции может не совпадать с мнением авторов